Initiative „ProVollgeld.at“

August 3, 2016

Lieber Mitbürger, liebe Mitbürgerin!

 

Vollgeldinitiativen sind bereits in vielen Ländern aktiv. Kern dieser Initiativen besteht darin, das Privileg der Geldschöpfung ausschließlich dem Souverän (der Zentralbank) vorzubehalten.

Geld wird heute ohne Kosten frei geschöpft. Geldschöpfung ist Aneignung von Kaufkraft. Das ist ein Privileg, das nur dem Souverän zusteht. Der Souverän – genauer: die von der Regierung unabhängige Zentralbank – generiert heute allerdings nur wenig mehr als 10% des Geldes in Form von Bargeld, die Geschäftsbanken stellen fast 90% des Geldes in Form von Buchgeld zur Verfügung. Die Geldmengenerzeugung ist damit geteilt – wir sprechen von einem fraktionalen Geldsystem. Der Trend geht weiter in Richtung Buchgeld.

Folgen:

  1. Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes: Bürger und Bürgerinnen müssen dienen, um zu verdienen. Nur der Souverän soll Geld schöpfen dürfen, und das Ausmaß der Geldschöpfung muss sich an gesamtwirtschaftlichen Erfordernissen orientieren.

  2. Boom und Busts: Dem Souverän ist die Kontrolle über die Geldmenge entglitten. Banken können sich mit dem von ihnen selbst produzierten Geld bereichern und erzeugen unproduktive Vermögenswerte = Verpflichtungen, welche dennoch zu „bedienen“ sind. Die Vermögenswerte sind explodiert – die Folge: die Finanzkrise, in der wir noch immer tief drinstecken.

Die Vollgeldinitiative fordert:

  1. Geldschöpfung ausschließlich in öffentliche Hand. Bisher ist das nur für Bargeld gewährleistet. Auch Buchgeld soll öffentliches Geld sein. Der Geldschöpfungsvorteil steht der Allgemeinheit zu.

  2. Banken sollen privat bleiben. Ihre Aufgabe: Gelder einzusammeln und sie zu verleihen.

  3. Frei geschöpftes Geld soll nicht mehr als Kredit in die Wirtschaft gepumpt, sondern als Geschenk der Zentralbank an die Gesellschaft (via Bundeshaushalt) in Umlauf gebracht werden.

  4. Damit wird der Zahlungsverkehr vom Investment (Sparen und Investieren) getrennt. Der Geldverkehr soll sicher sein, das Investmentgeschäft bleibt unsicher. Die Gemeinschaft wird nicht mehr von Akteuren (Großbanken) in Geiselhaft genommen.

Näheres dazu auf den Webseiten von

www.vollgeld-initiative.ch

www.monetative.de

www.vollgeld.de

www.positivemoney.org

www.raimunddietz.com

 

Wir ersuchen Dich/Sie, die Initiativen zu unterstützen, insbesondere die bevorstehende Gründung der Initiative ProVollgeld.at und die Information weiterzuverbreiten.

 

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