Raimund
Dietz

Wirtschaftswissenschaftler. Geldphilosoph.


Wirtschaft ist kein Optimierungsproblem, sondern Katallaxie.


Einführung

Im Zentrum der Arbeit von Raimund Dietz steht das Denken über Wirtschaftssysteme und über die systemische Dimension des Wirtschaftens – insbesondere über die Funktion des Geldes für die moderne Zivilisation.

Raimund Dietz kritisiert den ökonomischen Mainstream für das Fehlen der Dimension Gesellschaft. Er führt Gesellschaft in die ökonomische Theorie ein, indem er die dyadische und subjektzentrierte Theoriearchitektur des Mainstreams auf eine triadische Architektur umstellt.

Man kann zwar ohne Geld wirtschaften, aber es gibt keine Wirtschaft ohne Geld. Dietz entwickelt eine Wirtschaftstheorie, die dem Umstand Rechnung trägt, dass moderne Gesellschaften „im Zeichen des Geldes“ operieren – um eine Formulierung Georg Simmels aufzugreifen.

Sein Werk verbindet Elemente des ökonomischen Mainstreams, des Marxismus, der Österreichischen Schule, des Keynesianismus und der Geldsoziologie Georg Simmels. Indem die Ökonomik einen sozialwissenschaftlichen Unterbau erhält, kann sie wieder zu einer tragenden Sozialwissenschaft werden.

Raimund Dietz ist Gründer und Vorsitzender des Vereins proVollgeld Austria. Der Verein ist Teil einer internationalen Bewegung, die dafür eintritt, dass Geld ausschließlich durch die öffentliche Hand geschaffen wird.